Der erymanthische Eber

Die letzte Trophäe öffnet dem Ungläubigen die Augen, dass es zu spät ist.

Eurystheus war außer sich vor Wut und wollte Herakles eine Aufgabe stellen, die er nicht lösen konnte. So sandte er ihn für die vierte Aufgabe aus: Er sollte den Eber, der an den Hängen des Berges Erymanthos lebte, lebendig fangen. Das riesige Tier verwüstete das Land wo immer es hinkam und seinen riesigen spitzen Hauern konnten nur wenige entkommen. Nach langer Suche entdeckte Herakles den Eber endlich. Er verfolgte ihn viele Tage und Nächte, denn der Eber war schnell wie der Wind und floh durch dichtes Gebüsch und enge Felsspalten. Schließlich kam Herakles eine Idee, wie er das Tier in die Enge treiben konnte: Er versperrte dem Eber mit Steinen den Weg und drängte ihn zu einem schneebedeckten Hang. In einer Senke brach der Schnee unter dem schweren Gewicht des Ebers ein und das Tier konnte sich nicht mehr bewegen. So war es für Herakles ein Leichtes, das Tier bei den Füßen zusammen zu binden und nach Mykene zu bringen.