Die Rosse des Diomedes

Im Profilierungseifer gibt es keinen Gewinner.

Auf Anraten von Hera schickte Eurystheus Herakles für die achte Aufgabe aus, die Rosse des Diomedes zu holen. Es hieß, dass die Rosse bronzene Kiefer besaßen und ausschließlich Menschenfleisch fraßen. Der grausame Diomedes warf seine Feinde den Rossen zum Fraß vor, doch auch Reisende, die auf Gastfreundschaft hofften, konnte dieses Schicksal ereilen. Herakles zog mit einem Schiff voller tapferer Männer aus. Als sie angelegt hatten, machte er sich mit einem Gefährten aus, die Rosse zu holen. Sie fanden die Tiere unbewacht vor, banden sie los und nahmen sie mit auf ihr Schiff. Doch während sie auf dem Rückweg waren, hörten sie die restlichen Gefährten rufen, Diomedes und seine Krieger seien im Anmarsch. Herakles lief voraus und gemeinsam konnten sie den Kampf gewinnen und die Männer zurückschlagen. Als Herakles zurückkehrte, um die Rosse zu holen, musste er feststellen, dass sie seinen Gefährten zerfleischt hatten. Als er betrübt zu den übrigen Kameraden kam, warfen sie den grausamen Diomedes seinen eigenen Rossen zum Fraß vor und segelten nach Hause. Am Olymp ließen sie die Rosse in der Wildnis frei, wo sie schließlich von wilden Tieren zerrissen wurden.