Rhea

Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch; daher die Vorteile, die sie hervorbringt, sich nur allzubald in Nachteile verwandeln.

Johann Wolfgang von Goethe

Rhea war die Mutter der Götter und stets von zwei Löwen umgeben. Sie liebte ihre Kinder, doch am meisten liebte sie ihren jüngsten Sohn Zeus. Als ihr Mann Kronos nun auch ihn verspeisen wollte, dachte sie sich eine List aus. Sie versteckte ihren Sohn auf Kreta und gab Kronos hingegen einen Stein, der in Leinen gewickelt war. Blind in der Wut auf seine Nachkommenschaft, verschlang er den Stein ohne zu zögern. Zeus wuchs indes bei den Kureten auf und wurde zu einem stattlichen Gott. Mit Hilfe der Nymphe Metis braute er einen Trank, der Kronos dazu veranlasste, sich zu übergeben. Er erbrach seine göttlichen Kinder. Zeus befreite daraufhin die Hundertarmigen aus dem Tartaros und entfachte einen jahrzehntelangen Kampf gegen seinen Vater. Durch deren Hilfe gelang den Göttern der Sieg.

Sie sperrten die Titanen auf die Insel der Seligen.